Deutsche Legenden

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€22,00
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Deutsche Legenden

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Wer schreibt unsere Geschichte?

Hrsg. Cora Stephan

€22,00

inkl. 7 % MwSt

248 Seiten, ISBN 978-3-9826512-5-5

  • Klappenbroschur
  • DEU – Deutsch
  • Maße (L/B/H): 19/12/2,2 cm

Annotation:

Wer schreibt deutsche Geschichte und zu welchem Zweck? In unserem Land kursieren Legenden, die sich hartnäckig halten – doch es sind keine Geschichten, die einen normalen Nationalstolz im Sinne eines Zugehörigkeitsgefühls erzeugen, eher im Gegenteil. Sieben Autoren, Professoren und Publizisten, zum Thema versammelt von Cora Stephan, haben in diesem Band solche Geschichten untersucht und kommen zu anderen Schlüssen, als den gängigen. Sind die Benin-Bronzen Raubkunst, weshalb Deutschland sie zurückgeben musste? Hat die deutsche Schutztruppe in Namibia zu Kolonialzeiten einen Genozid an den widerständigen Herero verübt? Was ist dran am »postkolonialen Narrativ«, wonach nur Weiße Täter sind? Ist der »preußische Militarismus« die Wurzel allen Übels, ist das Kaiserreich schuld am Ersten Weltkrieg? Und war das flächendeckende Bombardement der Briten im Zweiten Weltkrieg eine Reaktion auf den deutschen Angriff auf Coventry? Festzuhalten ist, dass Legenden auch immer politische Instrumente jeweiliger Regierungen sind. In diesem Buch wird vieles richtiggestellt. 


Mit Beiträgen von Peter J. Brenner, Mathias Brodkorb, Michael Klonovsky, Arthur Ponsonby, Alfred Schlicht, Rainer F. Schmidt, Volker Seitz und Cora Stephan.

Rezensionen und mehr

Alexander Wallasch:„Jetzt geht es in „Deutsche Legenden“ auch um Identifikation mit der Nation. Aber entsteht so ein Zugehörigkeitsgefühl über die erhabene Erzählung und über Identifikationsfiguren?“
Cora Stephan: „Ich habe immer das größte Gefühl von Identifikation beim Gespräch über den Gartenzaun oder am Grill mit dem Nachbarn. Ich glaube, das Thema ist gar nicht, dass man eine gute Geschichte braucht, um ein Nationalgefühl zu haben. Aber man kriegt kein Nationalgefühl oder kein Zusammengehörigkeitsgefühl hin, wenn nur negative Geschichten erzählt werden. Wie soll ich mich denn mit diesem Land identifizieren – also über mein Dorf hinaus, mit dem ich mich sehr identifiziere – wenn dessen Geschichte nur voller Gräuel ist? Und wie kann man von Menschen erwarten, dass sie sich in diese Art von Nationalgeschichte integrieren? Das ist schlechterdings unmöglich. Und das ist der Zielpunkt des Buchs.“
Für vollständige Rezension:
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Sehen Sie sich die Aufzeichnung des Gesprächs zu „Deutsche Legenden“ zwischen Cora Stephan, Roger Köppel (Weltwoche) und Alexander Gauland auf der Büchermesse Seitenwechsel an.
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Nächste Lesung:
17. April um 20 Uhr im KulturHaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden
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