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Alexander Wallasch:„Jetzt geht es in „Deutsche Legenden“ auch um Identifikation mit der Nation. Aber entsteht so ein Zugehörigkeitsgefühl über die erhabene Erzählung und über Identifikationsfiguren?“
Cora Stephan: „Ich habe immer das größte Gefühl von Identifikation beim Gespräch über den Gartenzaun oder am Grill mit dem Nachbarn. Ich glaube, das Thema ist gar nicht, dass man eine gute Geschichte braucht, um ein Nationalgefühl zu haben. Aber man kriegt kein Nationalgefühl oder kein Zusammengehörigkeitsgefühl hin, wenn nur negative Geschichten erzählt werden. Wie soll ich mich denn mit diesem Land identifizieren – also über mein Dorf hinaus, mit dem ich mich sehr identifiziere – wenn dessen Geschichte nur voller Gräuel ist? Und wie kann man von Menschen erwarten, dass sie sich in diese Art von Nationalgeschichte integrieren? Das ist schlechterdings unmöglich. Und das ist der Zielpunkt des Buchs.“
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Sehen Sie sich die Aufzeichnung des Gesprächs zu „Deutsche Legenden“ zwischen Cora Stephan, Roger Köppel (Weltwoche) und Alexander Gauland auf der Büchermesse Seitenwechsel an.
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Nächste Lesung:
17. April um 20 Uhr im KulturHaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden
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