Ahasvers Heimkehr

Ahasvers Heimkehr

€19,00
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Ahasvers Heimkehr

Ahasvers Heimkehr

Lehren aus der Diaspora

Artur Abramovych

€19,00

inkl. 7 % MwSt

224 Seiten, ISBN 978-3-9826512-7-9

  • Klappenbroschur
  • DEU – Deutsch
  • Maße (L/B/H): 19/12/2 cm

Annotation:

Die Wurzellosigkeit und der Selbsthass von einst sind der überwiegenden Mehrzahl der heutigen Juden fremd: Inzwischen ist der Jude, zumal im Vergleich zum völlig geschichtsvergessenen Deutschen, der Verwurzelte und Bodenständige. Pointiert zeigt Abramovych in seinen Streifzügen durch die geistesgeschichtliche Entwicklung des Judentums und der Judenfeindschaft im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts auf, wie es zu dieser unerwarteten Entwicklung kommen konnte.

Artur Abramovych, 1996 in Charkiw (Ukraine) geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg, Paris und Bamberg. Vorsitzender der Bundesvereinigung Juden in der AfD e.V. Tätig als freier Autor und Übersetzer in Berlin.

 

Rezensionen und mehr

„Es ist hinreichend bekannt, dass der Entwurzelte zu Universalismus neigt und sich daher mit der eigenen Entwurzelung nicht zufriedengibt, sondern sie als den einzig und partout besten Zustand menschlichen Seins erachtet und daher auch seine Umgebung entwurzeln will.“

Der das schreibt, Artur Abramovych, ist den regelmäßigen Besuchern des Kleinen Eckladens gut bekannt, 29 Lenze jung, Vorsitzender der Vereinigung Juden in der AfD, im ukrainischen Charkiw gebürtig, ein Literat und polyglotter Literaturkenner, der zu Freiburg, Paris und Bamberg Germanistik, Geschichte und Philosophie studierte, seine Magisterarbeit über den Streit zwischen Thomas Mann und Theodor Lessing unter dem witzigen Titel „Entartete Espritjuden und heroische Zionisten“ publiziert hat und derzeit an einer Doktorarbeit über das weite, aber auch weitgehend unbestellte Feld des jüdischen Nietzscheanismus schreibt. Der Satz steht in seinem neuen Buch „Ahasvers Heimkehr. Lehren aus der Diaspora“, einer Sammlung von Essays und Aufsätzen, die um das „Wunder wiedererlangter Sesshaftigkeit“ des jüdischen Volkes kreisen, wie es ein paar Seiten zuvor heißt. Damit wären gewissermaßen die beiden Kondensatorplatten aufgestellt – hier „Sesshaftigkeit“, dort „Entwurzelung“ –, in deren Kraftfeld sich Abramovychs Texte bewegen. Freilich gehören die Sympathien des Autors so bevorzugt der einen Seite wie sein Spott der anderen, was sich bereits aus den Kapitelüberschriften lesen lässt: „Nationalismus als jüdische Erfindung“ oder „Der Sieg des Muskeljuden über den Schlemihl” stehen etwa den Zeilen „Verrat am Judentum. Globalisten als vermeintliche Judenfreunde” oder „Anne Frank gab ihr Leben für offene Grenzen“ gegenüber.
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Nächste Lesungen:
14. Januar um 19 Uhr in der Bibliothek des Konservatismus (BdK), Fasanenstraße 4, 10623 Berlin
27. April um 20 Uhr im KulturHaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden
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